Politik ist tanzbar! Gegen Überwachung und Zensur, für ein modernes Urheberrecht! Deshalb spielen Berlins feinste Discorocker im Piratengewand! Spendet soviel ihr könnt.
Im Rahmen von all2gethernow, die Popkommwoche ohne Popkomm in Berlin.
Proudly organized by the buttharp.
Internet ist Schuld,
dass die Popkomm ausfällt, sagt Viva-Gründer Gorny.
Internet ist Schuld,
dass >100.000 Menschen eine Petition gegen von der Leyens verkappte Zensurinitiative unterschreiben.
Die Grünen sind selbst Schuld,
dass sie nichts gegen dieses Gesetz unternommen haben.
Internet ist Schuld,
dass die Piratenpartei Zulauf von allen bekommt, die sich von den etablierten Parteien enttäuscht fühlen.
Internet ist Schuld,
dass die Piraten jetzt eine reelle Chance haben, in den Bundestag einzuziehen.
Aus diesem Grund feiern die Piraten mit allen, die noch nicht genug
gefeiert haben, am Mittwoch den 16.9. ab 20 Uhr in der Maria am Ostbahnhof.
Keine politischen Reden, einfach nur Party bis in den morgen, aber wenn
es Fragen gibt, gibt es jede Menge Piraten, die sie beantworten können.
Der Eintritt ist kostenlos, die Künstler freuen sich über Eure Spenden.
Weiter unten, Informationen zu den einzelnen Künstlern.
Für Nerds wie mich gibt es WLAN-Lounge und Freifunkterrasse.
Musik findet auf den beiden Floors "Maria" und "Josef" statt.
NACHLADER
Mit Nachlader fahren wir die PirateKomm erstmal ordentlich gegen die
Wand. Hey! Hey! Der Electrorocker mit den scharfsinnigen Texten reisst
mit als wäre es sein dritter Garagenauftritt, dabei hat er schon alle Clubs
im deutschsprachigen Raum, x Festivals, Fernsehauftritte und heavy
rotation auf Radio und Viva hinter sich. Berliner Rotz'n'Roll bleibt
stets frisch.
THE BAROTTI ISLAND
Absolute Rampensau. Gut angelegtes Geld. Ein wilder Hund, bei dem man
nicht genau weiss, ob er arschsexy, urwitzig, tierisch italienisch
ist, oder einfach nur fabelhaften Buckel-runter-electropop macht.
4 Jahre Accademia di Jazz, weg mit dem Ernst, jetzt muss der Spass
endlich aus ihm heraus. Dazu noch Mädchen in Plastikblasen,
als wäre er selbst nicht total ausreichend.
DR.NOJOKE
Hey nein stopp! Pfandflaschen auf der Bühne kaputt machen, das geht ja
gar nicht! Das sind immerhin 25 Cent! Egal, nur der Sound zählt. Dr.Nojoke
macht minimal techno mit Geräuschen, die er vor den Augen des Publikums aus
Alltagsgegenständen hervorbringt. Dass er vor zwanzig Jahren noch in
Berliner Punkbands spielte, ist da irgendwie auch egal. Vor einigen Jahren
ist er dann aus der GEMA ausgetreten. Das können wir gut verstehen!
GTUK
Also wenn electropunk einen G-Punkt hätte, dann würde der GTuk einfach
die ganze Zeit wie blöde drauf rumreiten. Computerspiele und Geschrei.
Fisher-Price Mikrofon. Hi-Fi verboten! Er wird uns alle fertig machen.
Und ich glaube nichts weniger erwarten wir von ihm.
THAT'S & TANZFASTER
Der verrückte Professor des Italectro schnappt sich the man, the
Tanzfaster, und zusammen erforschen sie die unendlichen
Dimensionen eines Spaghetti-Discotechno, der es einfach nicht so eilig
hat. Langsamkeit schafft Raum für musikalische Details und Zeit für
tiefer schwingende Hinterteile. Muss man probiert haben.
PLATZBLANCHE
Wenn sonst keiner die Musik macht, die einem vorschwebt, muss man wohl
selber auf die Bühne. Und so hat ein Kerl, der über ein Jahrzehnt in
Berlin Veranstaltungen anschiebt, die Rollen getauscht, und liefert nun
auf der Bühne das ab, was er in all den Jahren hätte dort sehen wollen.
Kaum sind die richtigen Weggefährten da, kann er losgehen, der Wahnsinn.
Völlig gaga und auch noch gut dabei. Und diese Augen erst. Scary.
Übrigens, der letzte Auftritt der Saison für diese Band.
TANITH
Unser Crossover-Mann schlechthin: Begründer der Tekkno-Kultur, nebenbei
Redakteur der Frontpage und nun hochbeliebter Blogger der sogenannten
Internet-Szene, unvergessen für seine Auftritte auf ausgemusterten
russischen Panzern. Hoffentlich macht er diesmal nichts kaputt.
DJ SUPERMARKT
Klingt harmlos, ist aber Hammond Inferno. Labelscheff von Bungalow Records
und Initiator der Bastard Pop Welle. Berlin Battery wächst auch auf seinem
Mist. Er hat schon alles getan, sogar "Vamos A La Playa" remixt. Nur für
die Piraten hat er noch nicht aufgelegt. Das tut er diesmal.
BOOTIE BERLIN
Internet ist auch an Bootie Schuld. Jedenfalls an dieser Bootie Partyreihe,
die von San Francisco und New York über London und bla nun auch zu uns
herüberschwappt. Mash-Ups haben wir in Berlin zwar schon seit über sieben
Jahren, aber dies ist quasi die 2.0 Variante mit einer weltweit operierenden
Bootleg Mafia im Rücken. Und sie machen alle Lieblingslieder kaputt.
Alle Künstler treten in Support der Piratenpartei auf, wunderschönerweise
auch die italienischen und französischen unter ihnen, welche von einer
so erfolgreichen Piratenpartei im eigenen Lande noch träumen müssen.
Wir möchten uns im Voraus schon ganz besonders herzlich bedanken.
Besonderen Dank auch der Crew der Maria, die eine Menge Arbeit
mit uns haben wird. Möge zum Ausgleich viel Durst gelöscht werden!
Trinkt in rauen Mengen! Es dient der guten Sache!
Wieso eine Partei?
Na, wir haben uns das auch nicht ausgedacht.
Jahrelang ausserparlamentarische Opposition, Petitionen und
Demonstrationen, und die Parteien an der Regierung machen einfach
weiter wie bisher. Da ist eine Partei zu gründen die einzige
Möglichkeit, etwas zu ändern. Irgendwer muss es wohl tun.
Wieso die Piraten? Weil sie nunmal die Aufmerksamkeit auf sich
gezogen haben, und die beste Chancen haben, dreissig Jahre nach
den Grünen, die langfristige Partei einer neuen Generation von
Bürgerrechtlern zu sein. So eine Chance gibt es nicht oft,
also ergreifen wir sie, und Du könntest dabei sein.
Sag allen Bescheid!
Wenn Dir diese Party gefällt, sag Deinen Freunden Bescheid!
Wir brauchen das Ding rappelvoll, sonst müssen wir draufzahlen -
ausserdem haben wir alle viel mehr Spaß, wenn wir viele sind!
Also kopier diesen Text und schick ihn weiter.
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